Aufruf: „Keinen Cent, keine Waffe, kein Leben für den Krieg“

Wir veröffentlichen hier einen internationalen Aufruf, der von zahlreichen (auch prominenten) Aktivist*innen, Gewerkschafter*innen und politische aktiven Menschen unterzeichnet wurde, um dem grassierenden Rüstungswahn eine linke Stimme für den Frieden entgegenzustellen. Falls ihr diesen unterzeichnen möchtet und eine Funktion habt, könnt ihr euch gerne bei uns melden. Hier der Aufruf und nachfolgend die Erstunterzeichner*innen: Weiterlesen

Für unsere Zukunft, gegen ihre Kriege: Soziale Gerechtigkeit statt Krieg – Jugendstreik und Demonstration am 20.11.26 in Österreich

Stoppen wir die Militarisierung Europas! Jugendstreik und Demonstration am 20.11.26 in Österreich

Logo von Stop ReArm Europe Austria als Graik mit dem Slogan welfare, not warfareIn Europa bewegt sich etwas: Auf dem gesamten Kontinent entsteht eine neue Bewegung – und sie ist jung. Während Regierungen und Unternehmen Milliarden in Aufrüstung stecken, gehen junge Menschen auf die Straße. Von Rom bis Berlin, von Paris bis Madrid, von Wien bis Tirana organisieren wir uns. Wir streiken, legen die Arbeit nieder und lehnen jene Zukunft ab, die die Mächtigen für uns vorsehen. Wir fordern Geld für Klimaschutz statt Grenzzäune, Bildung und Arbeitsplätze statt Aufrüstung und Krieg.

Am 20. November ist der internationale Jugendstreik und wir organisieren eine Demo in Wien. Unter dem Motto „Für unsere Zukunft, gegen ihre Kriege!“ nehmen wir uns die Straße.

Wir, das sind Jugendliche, Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen, die sich wehren. Unser Kampf für eine würdige Zukunft, gegen Kapitalismus, Rassismus, Krieg und Militarisierung, für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit für alle Menschen und den Planeten.

Werde auch DU aktiv!

Stop ReArm Europe ist ein zivilgesellschaftliches Bündnis von über 1.000 zivilgesellschaftlichen Organisationen, das sich europaweit gegen die Militarisierung der EU organisiert.

#StopReArmEurope #WelfareNotWarfare #YouthStrike

Aktionen

Demonstration: Freitag, 20.11., 15 Uhr, Christian-Broda-Platz

Schul- und Unistreiks: am Vormittag des 20.11. (Infos und Treffpunkte folgen auf https://stoprearm.org/austria/)

Unsere Grundsätze

Wir lehnen die Pläne der Europäischen Union ab, zusätzliche 800 Milliarden Euro für die Aufrüstung auszugeben. Ebenso lehnen wir die Erhöhung der Militärausgaben in Nicht-EU-Staaten ab. Diese Hunderte von Milliarden Euro werden den Sozialausgaben, dem Gesundheitswesen, der Bildung, Löhnen, dem Friedensaufbau, der internationalen Zusammenarbeit, dem gerechten Umbau der Wirtschaft und der Klimagerechtigkeit entzogen. Sie kommen ausschließlich der Rüstungsindustrie in Europa, den USA und anderswo zugute. Wir sind überzeugt: Steigende Militärausgaben machen Krieg wahrscheinlicher und die Zukunft für alle unsicherer. In Zeiten akuter nuklearer Spannungen ist das unverzeihlich. Die Ausgaben führen zu mehr Schulden, mehr Kürzungen, mehr Grenzen und Abschottung. Sie vertiefen rassistisches Gedankengut und heizen den Klimawandel weiter an. Wir brauchen keine weiteren Waffen. Wir müssen uns nicht auf neue Kriege vorbereiten. Was wir brauchen, ist ein völlig anderer Plan: eine echte soziale, ökologische und gemeinsame Sicherheit – für Europa und die Welt. Wir stellen uns gegen den Krieg.

Diese Forderungen beziehen wir auf Österreich und seine besondere Rolle als neutrales Land: keine Waffenexporte in Konfliktregionen oder an Kriegsparteien, keine militärische Beistandsverpflichtung. Stattdessen: Aufbau von Strukturen zur Friedensförderung und Förderung umfassender Sicherheit durch soziale Gerechtigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, Klimagerechtigkeit und Solidarität.

Französische Gewerkschaft FO im privaten Gesundheitswesen sagt: Geld für Löhne, nicht für den Krieg!

Wir veröffentlichen hier für euch die Übersetzung eines Aufrufes der Nationalen Vereinigung der Gewerkschaften des privaten Gesundheitswesens – Force Ouvrière (vergleichbar mit der FSG in den Gewerkschaften GPA und vida in Österreich) in Frankreich, der eine klare Klassenposition vertritt, statt sich dem Nationalismus und dem Standortdenken zu unterwerfen. Gerade deswegen ist dieser unserer Meinung nach ein gutes Vorbild für das, was Gewerkschaften überall auf der Welt tun sollten.

Gegen soziale Gewalt: Die Wut ist groß! Es ist dringend notwendig, die friedlich vorgebrachten Forderungen zu erfüllen!

Am Samstag, den 17. Oktober, fand landesweit eine außergewöhnliche Mobilisierung gegen die hohen Lebenshaltungskosten, für die Forderungen der Schüler*innen und der Jugend sowie gegen die Sparhaushalte statt, unter denen die Bevölkerung schon seit zu vielen Jahren leidet.

Logo der französischen Gewerkschaft FO im privaten GesundheitsbereichAngesichts dieser Mobilisierung, die durch ihr Ausmaß und ihre Entschlossenheit beeindruckte – wie lautet die einzige Antwort von Macron und seiner Regierung? Sie konzentriert sich auf die Zerstörungen und Plünderungen, die vor und nach den Demonstrationen stattfanden, anstatt der Wut und den legitimen Forderungen Gehör zu schenken, die im ganzen Land ihren Ausdruck finden.

Die Nationale Vereinigung der Gewerkschaften des privaten Gesundheitswesens FO (UNSSP-FO) billigt keinerlei Aggressionen, Zerstörungen oder Plünderungen. Diese Handlungen stellen keine legitimen Mittel dar, um Forderungen durchzusetzen. Doch die UNSSP-FO akzeptiert ebenso wenig den Willen der Regierung, eine staatliche Repression von beispielloser und unerträglicher Gewalt aufrechtzuerhalten!

Die UNSSP-FO bekräftigt laut und deutlich: Was die Republik seit mehreren Jahren untergräbt, sind der Rückgang der Kaufkraft und der Löhne, der Abbau öffentlicher Dienstleistungen, die Angriffe auf unsere Pensionen, Entlassungen und Unternehmensschließungen, die Kriegstreiberei und die Aushöhlung unserer Freiheiten.

Was der Republik schadet, ist auch der Sparhaushalt, den Macron und Lecornu vorbereiten und der diese Situation durch Einsparungen in Höhe von 54 Milliarden Euro auf Kosten der Bevölkerung noch verschärfen wird, während im Rahmen des Militärprogrammgesetzes 449 Milliarden Euro für den Krieg aufgewendet werden und 211 Milliarden Euro an Steuerbefreiungen für Betriebe weiterhin die
Aktionär*innen bereichern werden.

Die Lohnabhängigen lassen sich nicht täuschen. Sie lehnen diese Strategie der Zermürbung, der Repression und der wiederholten Angriffe auf ihre individuellen, kollektiven und gewerkschaftlichen Freiheiten ab. Genau diese hat Macron übrigens am Sonntagabend bekräftigt, als er die Präfekt*innen und Bürgermeister*innen aufforderte, eine Ausgangssperre zu verhängen und Demonstrationen zu verbieten. Indem er unsere Demokratie angreift und weder auf unsere Forderungen noch auf die der Schüler*innen und Student*innen eingeht, trägt er die Verantwortung dafür, den sozialen Unmut zu schüren.

Die Nationale Vereinigung der Gewerkschaften des privaten Gesundheitswesens FO ruft all ihre Strukturen dazu auf, ab sofort aktiv einen branchenübergreifenden Streik vorzubereiten und dafür insbesondere den Streik- und Demonstrationstag am 5. November zu nutzen.

Nur „Gemeinsam – öffentlicher Sektor, Privatwirtschaft und Jugend“ können wir unsere Forderungen durchsetzen, angefangen mit der Rücknahme des Haushaltsentwurfs von Macron und Lecornu. Angesichts der Sparpolitik, der Angriffe auf unsere Rechte und der Repression müssen wir die Mobilisierung verstärken und das Kräfteverhältnis so verändern, dass wir unsere Forderungen durchsetzen können.

Geld für Löhne, nicht für den Krieg! Alle zusammen – öffentlicher Sektor, Privatwirtschaft und Jugend: Mobilisieren wir uns!

Paris, den 20. Oktober 2026

Militärdienst ist Ablenkung vom eigentlichen Feind

In Österreich tobt derzeit eine Diskussion um die Verlängerung des Wehrdienstes. Kaum hat die Regierung sich auf ein Modell geeinigt, will die Kriegsministerin dieses auch schon wieder aufschnüren, um durch die frühere Verlängerung des Zivildienstes noch mehr junge Männer dazu zu bringen, sich einer Gehirnwäsche namens geistiger Landesverteidigung zu unterziehen, die dazu dient, einen äußeren Feind zu konstruieren und somit von unserem eigentlichen Gegner abzulenken. Weiterlesen

Frankreich: Das Budget von Lecornu stoppen – jetzt ist es an der Zeit!

Wir veröffentlichen hier für euch eine Pressemitteilung der französischen Gewerkschaft der Bediensteten im öffentlichen Dienst – Force Ouvrière (FO) vom 9. Oktober 2026, um zu zeigen, wie Gewerkschaften in anderen Ländern, derzeit vor allem in Frankreich, ihre Aufgabe verstehen. Insbesondere gilt das für sozialdemokratische Gewerkschafter*innen, welche die FO als Richtungsgewerkschaft ja organisiert. In Österreich ist die FO im öffentlichen Dienst am ehesten mit der FSG in der GÖD vergleichbar.

Das Budget von Lecornu stoppen – jetzt ist es an der Zeit!

Logo der sozialdemokratischen Gewerkschaft Force Ouvrière im öffentlichen Dienst FrankreichsSeit viel zu vielen Jahren haben Kürzungsmaßnahmen den öffentlichen Dienst und seine Beschäftigten in die dramatische Lage gebracht, in der wir uns heute befinden. Verarmung der Beamt*innen, Wegfall von Dienstleistungen, Aufgaben und Arbeitsplätzen, Verschlechterung der Arbeitsbedingungen, Leid, verursacht durch die Anhäufung von sog. Reformen und Umstrukturierungen.

In dieser Situation ist der Budgetentwurf der Regierung Lecornu ein weiteres Kapitel des Katastrophenszenarios (und eines zu viel): neue Haushaltskürzungen in Höhe von 54 Milliarden Euro drohen.

Die Bewegung der Gymnasiast*innen und Student*innen bringt lediglich die Not zum Ausdruck, die durch diese Sparpolitik verursacht wird.

Genau das sagt die FO im öffentlichen Dienst schon seit Jahren!

Auf die berechtigten Forderungen der Jugend reagiert die Regierung mit leeren Phrasen und vor allem mit gewaltsamer Unterdrückung.

Das Verhalten unserer politischen Führung ist unverantwortlich!

Die FO im öffentlichen Dienst verurteilt jede Form von Gewalt.

Die Student*innenvereinigung ruft für Dienstag, den 13. Oktober, zu massiven Demonstrationen in Paris und in zahlreichen Städten auf.

Gewerkschaftsübergreifend rufen die Gewerkschaften im Bildungswesen, zu denen auch die FNECFP-FO gehört, die Kolleg*innen am 13. Oktober zum Streik auf und fordert zur Teilnahme an den Demonstrationen an der Seite der Jugendlichen auf.

Die FO im öffentlichen Dienst unterstützt diese Initiative voll und ganz und ruft die Beamt*innen dazu auf, sich den Demonstrationen am 13. Oktober anzuschließen.

Sie hat eine Streikankündigung [in Frankreich müssen im Gegensatz zu Österreich Streiks von Beamt*innen angekündigt werden, bevor sie stattfinden – Anm. d. Ü.] bis zum 31. Dezember 2026 eingereicht, um alle Aktionen des Personals im gesamten öffentlichen Dienst während der Budgetberatungen für das Jahr 2027 abzudecken.

Sparhaushalt: Stopp oder weiter? Jetzt entscheidet sich alles!

Die Forderungen der Jugend sind auch unsere! Aufruf der Force Ouvrière – Bildung, Kultur und Berufsausbildung

Wir veröffentlichen hier die Übersetzung eines Aufrufs der Force Ouvrière – Bildung, Kultur und Berufsausbildung (Fédération nationale de l’enseignement, de la culture et de la formation professionnelle – Force Ouvrière (FNEC FP-FO) – vergleichbar mit der FSG in der Gewerkschaft öffentlicher Dienst (GÖD) in Österreich anlässlich der Proteste der Schüler*innen in Frankreich. Unserer Ansicht nach zeigt dieser, wie gewerkschaftliche Solidarität und vor allem sozialdemokratische Gewerkschaftsarbeit geht.

Logo der FO FNEC-FPDie FNEC FP-FO wird am Donnerstag zum Ministerium marschieren, um ein Ende der staatlichen Repression zu fordern.

Die Gymnasiast*innen mobilisieren sich gegen die Sparmaßnahmen, die das öffentliche Schulwesen und die Bedingungen des Unterrichts verschlechtern.

Am Dienstag nahmen Tausende von Schüler*innen an den Demonstrationen teil – an der Seite von Mitarbeiter*innen des Bildungsministeriums, Feuerwehrleuten und Beamt*innen, deren Forderungen sich mit ihren decken.

Diese Mobilisierungen der Schüler*innen mit einer Repression von völlig inakzeptabler Brutalität beantwortet. Alle waren entsetzt über das Video eines 14-jährigen Schülers, der durch einen Schuss aus nächster Nähe schwer im Gesicht verletzt wurde.

Schüler*innen, die zu Boden gedrückt, mit Tränengas angegriffen, mit Handschellen gefesselt und festgenommen wurden … Dutzende solcher Berichte erreichten uns seit Beginn der aktuellen Bewegung.

Das ist unzulässig. Das muss sofort aufhören.

Bereits jetzt stehen die Kolleg*innen den Jugendlichen zur Seite, um ihnen zu helfen, ihre Forderungen frei und in Ruhe zu äußern, und um sie zu schützen. Sie haben Recht.

Wir fordern die Aufhebung aller Sanktionen und Strafverfolgungen sowie ein Ende jeglicher Gewalt gegen die Schüler*innen.

Wir werden am Donnerstag, dem 1. Oktober, um 10:00 Uhr vor dem Ministerium präsent sein, um die Forderungen des Personals und der Jugendlichen vorzubringen. Wir fordern den Minister auf, uns zu empfangen.

Die FNEC FP-FO hat einen Streik angekündigt, damit sich die Beschäftigten auf die Seite der Schüler*innen stellen können. Morgen und so oft wie nötig. Stehen wir Seite an Seite mit den Jugendlichen.

Ihre Forderungen sind auch unsere!

Montreuil, 30. September 2026
Force Ouvrière – Bildung, Kultur und Berufsausbildung

So killt Mann eine Partei

Der Titel dieses Kommentars ist nanonaned eine Anspielung auf das wohl wichtigste Werk des großartigen Jura Soyfer, der von den Nazis ermordet wurde. In diesem stellt er anhand der Geschichte einiger Parteimitglieder dar, wie Fehler der Vorgängerpartei der SPÖ zwischen 1918 und 1934 zur Niederlage der Arbeiter*innenbewegung im Februar 1934 und dem Ende dieser Partei geführt haben. Leider konnte er nicht mehr erleben, dass die Revolutionären Sozialisten 1945 die Wiederbelebung einer sozialdemokratischen Partei in die Wege geleitet haben. Eine Partei, die sich anfänglich an den Grundprinzipien der Sozialdemokratie orientierte. Diese wurden mit bürokratisch Methoden aber genauso schnell entsorgt wie – trotz gegenteiliger Vereinbarungen – Mitglieder der Revolutionieren Sozialisten aus relevanten Parteifunktionen entfernt. Und das, obwohl diese nach Kriegsende in der nunmehr Sozialistische Partei Österreichs (Sozialdemokraten und Revolutionäre Sozialisten) genannten Partei die Mehrheit stellten.

„Ich habe schon gesagt, dass ich nach wie vor Sozialist bin. Weder die Taten der Regierung, noch die aufmerksame Lektüre nichtsozialistischer und antimarxistischer Werke ließen mir eine andere Lösung als die des Sozialismus möglich erscheinen. Ich halte weiter den Klassenkampf für das einzige Mittel der Befreiung der Arbeiterschaft.“ Bruno Kreisky im Sozialistenprozess 1936Und selbstverständlich ist der Titel dieses Kommentars auch eine Anspielung auf einen Mann, der die homöopathischen Überreste dieser Grundprinzipien als Möchtegern-Parteivorsitzender endgültig zu Grabe tragen wollte, indem er diese noch mehr in die Mitte rücken, so dass sie wohl deutlich rechts davon landen müsste, und noch wirtschaftsfreundlicher machen will. Damit würde die Partei ihre historische und soziale Existenzberechtigung endgültig verlieren, da Parteien eine solche nur haben, solange sie die Interessen einer Klasse (ernsthaft) vertreten. Folglich gäbe es in Österreich keine relevante Partei der Arbeiter*innenklasse mehr, während das Kapital schon jetzt mehr als genug Parteien hat, die seine Interessen durchsetzen und gerade offensichtlich zur radikalsten davon, der FPÖ, tendiert.

Selbstverständlich sind es aber in der Realität nicht nur Männer, die zum Niedergang der SPÖ beitragen. Es sind vor allem jene Funktionär*innen in Partei, Gewerkschaft und Betrieb, die sich dem Kürzungswahn unterworfen, das Dogma des Parlamentarismus (den das Hainfelder Programm zurecht als moderne Form der bürgerlichen Klassenherrschaft definiert) verinnerlicht, dem Nationalismus hingegeben haben und die rechte Ideologie der Sozialpartnerschaft leben. Dadurch wiederholen sie in weiten Teilen die Fehler, die Soyfer in belletristischer Form beschrieben, aber genauso die erste Ausgabe der Arbeiterzeitung nach dem Februar 1934, also leider zu spät, analysiert hat.

Nationalismus führt zur Spaltung der Arbeiter*innenklasse und schwächt diese in ihrem Kampf für ein menschenwürdiges Leben, was notwendigerweise in Zeiten der Krise, wie gerade momentan, zu einer permanenten Verschlechterung der Arbeits- und Lebensbedingungen führen muss. Die logische Konsequenz des Nationalismus ist das so genannte Standortdenken, welches ein Widerspruch zum traditionellen Internationalismus der Sozialdemokratie ist, die schon in ihrem Gründungsprogramm betont hat, dass die Partei eine internationale Partei der Arbeiter*innenklasse ist. Folglich darf es uns auch nicht verwundern, dass jene, die sich von der völlig geistlosen so genannten geistigen Landesverteidigung verführen lassen haben, sogar noch der Forderung des Kapitals nach Aufrüstung und Wehrfähigkeit, letztlich also nach künftigen Kriegen nachgeben.

Es sind also insbesondere jene Spitzenfunktionär*innen in der Partei, die aktuell den radikalen Kürzungskurs und Sozialabbau umsetzen, die dadurch nicht nur einen aktiven Beitrag zum weiteren Niedergang der SPÖ, sondern auch zum Aufstieg der radikalen Rechten oder gar des Faschismus leisten. Die daraus resultierenden Verschlechterungen im Bildungs-, Sozial- und Gesundheitsbereich sind es auch, die die breite Masse sofort zu spüren bekommt. Und das gleich in dreifacher Hinsicht. Erstens durch steigende Arbeitslosigkeit. Zweitens durch sinkende Reallöhne. Und drittens dadurch, dass sie nicht mehr die Leistungen des solidarischen Sozialstaates bekommen, die sie sich zurecht erwarten.

Gerade in diesem Bereich, aber nicht nur dort, findet sich eine zweite Gruppe, die einen aktiven Beitrag zum Niedergang der SPÖ leistet. Menschen, die glauben, dass leitende Funktionen in Betrieben zum Beispiel als Manager oder Managerin, damit vereinbar wären, Sozialdemokrat*in zu sein. Eine fatale Illusion. Sozialdemokrat*innen würden niemals das Arbeitsrecht, das die Partei (teilweise unter blutigen Opfern) erkämpft hat, brechen. Oder auch die Arbeitsplätze von Kolleg*innen vernichten. Da helfen wahrscheinlich auch die üppigen Gehälter nicht dabei, sich morgens noch in den Spiegel schauen zu können, da diese Nadelstreifpseudosozis schon für ihre Karriere – Kreisky nannte dies Aufstieg – ihr Rückgrat hergegeben haben und daher ihren Kopf gar nicht mehr weit genug heben können.

Letztlich sind es aber nicht Personen, die für den Niedergang der SPÖ verantwortlich sind, sondern eine Unterwerfung unter die neoliberale Propaganda und deren politische Agenda. Wenn wir uns zum Beispiel die aktuelle Budgetpolitik in Wien anschauen, dann müssen wir ehrlich zugeben, dass es dafür keine SPÖ braucht. Das können die Retros, die sich Neos nennen, definitiv besser. Personen, die eine solche Politik betreiben oder solche Funktionen ausüben, sind daher bei denen oder in der Industriellenvereinigung oder Wirtschaftskammer oder als Lobbyist*innen zum Beispiel des Boulevards oder internationaler (Medien)Konzerne definitiv besser aufgehoben. In der SPÖ jedenfalls sind sie fehl am Platz.

Kein Wunder also, dass viele nicht mehr daran glauben, mit Wahlen etwas verändern zu können. Überhaupt ist es dringend notwendig, mit dem Märchen von DER Demokratie aufzuräumen. Es gibt viele verschiedene Formen von Demokratie und ein Kreuzerl alle fünf Jahre kann tatsächlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Für echte Demokratie braucht es viel mehr. Vor allem kann es keine solche geben, solange zwischen den Wahlen in letzter Konsequenz – so wie in jeder Klassengesellschaft, die herrschende Klasse die Politik diktiert. Echte Demokratie erfordert, dass die Menschen tatsächlich selbst frei und unabhängig sowie materiell abgesichert über ihr Leben bestimmen können.

Tatsächlich hat die jüngste Personaldebatte genauso wie alle anderen der letzten Jahrzehnte kein einziges Problem gelöst. Das ist nur möglich, wenn die SPÖ zu ihren sozialdemokratischen Wurzeln zurückkehrt. Was es also tatsächlich braucht, ist eine tiefschürfende programmatische Debatte auf Basis der von Viktor Adler und Co. entwickelten Prinzipien. Diese muss zu einer Retheoretisierung und Resozialdemokratisierung der SPÖ führen. Erst wenn diese erfolgt ist und die Partei auf dieser Basis tatsächlich wieder ohne Wenn und Aber Politik für die Arbeiter*innenklasse machen kann und gemeinsam mit dieser kämpft, überall wo diese für ihre Rechte eintritt und ihre Interessen durchsetzen will, also dort, wo tatsächlich die Basis für echte gesellschaftliche Veränderungen vorhanden ist, kann überlegt werden, wer die richtigen Personen sind, um ein solches Programm umzusetzen.

Und ich spreche bewusst von Personen, da es einer Partei, die auf einer kollektiven Idee aufbaut, gut anstehen würde, keinen Vorsitzenden oder keine Vorsitzende zu haben, sondern eine kollektive Führung. Doch selbst diese Diskussion über organisatorische Veränderungen, für die Andi Babler bei seiner Bewerbung einige Vorschläge gemacht hat, die rasch von der Wiener Partei und der FSG abgedreht wurden, die beide interne Demokratie für Teufelszeug halten, ist verfrüht, solange es kein Programm gibt, das die SPÖ wieder zu einer tatsächlich sozialdemokratischen Partei macht, deren Ziel die für uns Lohnabhängige, Jugendliche und Pensionist*innen historisch objektiv notwendige Überwindung des Kapitalismus ist. Die Möglichkeiten dazu sind heute besser als je zuvor! Das einzige, was fehlt, um dieses ausbeuterische und spaltenden System weltweit auf dem Müllhaufen der Geschichte zu entsorgen, ist eine Partei, die das auch will und gemeinsam mit unserer Klasse tut.

Mobilisierung am 29. September: Ein guter Anfang! Pressemitteilung der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière (FO)

Wir veröffentlichen hier für euch übersetzt diese Pressemitteilung der FO Wirtschaft, öffentlichen Dienst und nachhaltige Entwicklung, die politisch mit der FSG in Österreich verglichen werden kann, obwohl sie eine eigenständige Gewerkschaft ist, da es in Frankreich im Gegensatz zu Österreich keine Einheitsgewerkschaft(en) gibt, sondern sog. Richtungsgewerkschaften, die bestimmten politischen Strömungen bzw. Ideologien verpflichtet sind.

Am 29. September fanden in ganz Frankreich mehr als 170 Demonstrationen und Kundgebungen statt, an denen über 300.000 Demonstrant*innen teilnahmen.

SOS öffentllicher DienstForce Ouvrière würdigt das Engagement der Aktivist*innen, Mitglieder und Sympathisant*innen sowohl aus dem öffentlichen als auch aus dem privaten Sektor, die sich landesweit mobilisiert haben.

Die Antwort auf diese Mobilisierungen darf nicht Sparpolitik sein!

Dieser Tag bot die Gelegenheit, die Forderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst nach höheren Löhnen, besseren Arbeitsbedingungen und Ressourcen, die den Aufgaben des öffentlichen Dienstes gerecht werden, mit Nachdruck zu vertreten. Sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor belastet die durch die Benzinpreise angeheizte Inflation die Kaufkraft erheblich. Die allgemeine Anhebung der Löhne und Gehälter ist daher eine vorrangige Forderung von Force Ouvrière.

FO unterstützt alle Formen des Protests, die legitime Forderungen vertreten, einschließlich derjenigen von Jugendlichen und Schüler*innen, wenn sie für ihre Bedingungen im Bildungsbereich und ihre Zukunft eintreten.

Am Vorabend der Vorlage des Haushaltsentwurfs (PLF) und des Entwurfs zum Sozialversicherungshaushalt (PLFSS) für 2027 erinnern wir daran, dass die öffentlichen Dienste keine Belastung, sondern ein kollektiver Reichtum und eine Investition in die Zukunft sind!

Die Benachteiligung von Beschäftigten im öffentlichen Dienst und die Schwächung der öffentlichen Dienste bedeutet in erster Linie eine Benachteiligung ihrer Nutzer*innen. Es bedeutet auch, unser Land angesichts der Herausforderungen – insbesondere des Klimawandels, der digitalen Revolution und der künstlichen Intelligenz – zu entwaffnen.

Die Zukunft vorzubereiten bedeutet nicht, die öffentlichen Dienste zu kürzen. Es bedeutet, ihnen die Mittel an die Hand zu geben, um diesen Herausforderungen zu begegnen.

Paris, 30. September 2026

In Deutschland gibt es wieder Zwangsarbeit. Für den Krieg.

Wie sehr sich manche Länder bereits auf künftige (Angriffs)Kriege vorbereiten, zeigt diese Gesetzesnovelle aus Deutschland von 2025, die das Menschenrecht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes aushebelt. Schließlich plant die deutsche Regierung ja öffentlichkeitswirksam, zur größten Militärmacht Europas zu werden, was ohne Zwang kaum funktionieren wird, insbes. da sich die Jugend immer stärker und stärker gegen den Rüstungskurs stellt und daher kaum freiwillig zur Bundeswehr gehen wird. Weiterlesen

Mobilmachung in der Ukraine: Der Krieg verlangt immer mehr Kanonenfutter. Ein Beitrag der ukrainischen Aktivisten Viktor Sidorchenko und Andrei Gusev

Immer mehr Kanonenfutter: Dieser Bedarf wird immer dringlicher, nicht nur in den ukrainischen Städten, sondern auch innerhalb der EU.

Bild von der mit Gewalt durchgeführten Menschenjagd auf einen Wehrpflichtigen in der UkraineDas Mobilisierungsgesetz der Ukraine ist seit fast zweieinhalb Jahren in Kraft. Täglich kursieren in den sozialen Netzwerken schockierende Bilder von gewaltsamen Festnahmen wehrpflichtiger Männer, oft begleitet von Schlägen gegen die Festgenommenen und diejenigen, die versuchen, deren Festnahme zu verhindern. Die Unzufriedenheit der Bevölkerung angesichts dieser Methoden führt regelmäßig zu Konflikten, vereinzelten oder sogar groß angelegten Demonstrationen, die in Akte des zivilen Ungehorsams und Angriffe auf die Mitarbeiter der für diese Festnahmen zuständigen territorialen Rekrutierungszentren (CRT) sowie in Brandstiftungen an deren Fahrzeugen ausarten. Ständig kommen Korruptionsskandale unter den Mitarbeitern der CRT ans Licht, von denen viele die Mobilisierung zu ihrem Broterwerb gemacht haben.

Die Ukraine, ein für den postsowjetischen Raum typisches halbkoloniales kapitalistisches Land, ist grundsätzlich nicht in der Lage, diesen Krieg in einen nationalen Kampf gegen die russische Invasion zu verwandeln. Eine von Klassenantagonismen zerrissene Gesellschaft offenbart unweigerlich all ihre Schwachstellen in all ihren Institutionen. Aus diesem Grund können nur die Wohlhabendsten legal ins Ausland reisen, indem sie das Gesetz umgehen. Die Lage ist derart, dass die Rada (das ukrainische Parlament) sogar begonnen hat, einen speziellen Gesetzesentwurf vorzulegen, der Arbeiter, die es sich leisten können, vom Wehrdienst befreit.

Ein weiteres heikles Thema betrifft die Zusammensetzung der CRT. Neben ehemaligen Soldaten sind auch Mitglieder der freiwilligen Polizeihilfseinheiten (UAPV) stark darin vertreten. Diese Einheiten wurden 2022 in allen ukrainischen Städten gegründet. Ihre Mitglieder patrouillieren gemeinsam mit der Polizei auf den Straßen, betreiben gemeinsam mit der Armee Kontrollpunkte und unterstützen häufig die Offiziere der CRT bei der Mobilisierung wehrpflichtiger Männer.

In der Regel sind es private Sicherheitsfirmen, die ihr Personal in diese Einheiten entsenden. In manchen Freiwilligeneinheiten sind bis zu 90 Prozent der Mitglieder bei Sicherheitsfirmen angestellt. Derzeit werden die „Aktivisten“ dieser Einheiten zwar nicht bezahlt, aber sie werden auch nicht einberufen. Zudem bietet die Zusammenarbeit mit den CRT und der Polizei den Mitgliedern der Einheiten zahlreiche Möglichkeiten, Geld zu verdienen. „Beispielsweise dienen sie oft als Vermittler, um CRT-Mitarbeiter zu bestechen“, schreiben die Journalist*innen der Tageszeitung „Strana“.

Eine weitere Lücke, die es ermöglicht, sich legal der Wehrpflicht zu entziehen, sind die zahlreichen Wohltätigkeitsstiftungen, die gegründet wurden, um humanitäre Hilfe (auch aus dem Westen) zu sammeln und zu verteilen und ganz allgemein „die ukrainischen Streitkräfte zu unterstützen“.
Der Fall des ehemaligen Verteidigungsministers Mykhailo Fedorov sorgte für einen Skandal. Nachdem er aus dem öffentlichen Dienst ausgeschieden war, obwohl er wehrpflichtig war, erhielt er sofort eine vorübergehende Befreiung, indem er bei einer dieser Stiftungen angestellt wurde.

Doch selbst wenn man letztendlich eingezogen wird: Je mehr Geld und Beziehungen jemand hat, desto weiter entfernt von der Front wird er eingesetzt.

Daher leiden die Streitkräfte unter einem ständigen Personalmangel, selbst wenn es darum geht, Verluste zu ersetzen. In einem kürzlich bei Telemarathon geführten Interview erklärte der Leiter der ukrainischen Präsidialverwaltung, Kyrylo Budanov, dass der ukrainische Staat monatlich mindestens 30.000 Mann mobilisieren müsse, um dieses Ziel zu erreichen.

Somit belaufen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mindestens 360.000 Mann pro Jahr. Diese Zahl umfasst auch Desertionen, deren Daten geheim sind; laut Aussagen von Militärangehörigen desertieren jedoch bis zu 70 % der neu eingetroffenen Verstärkungstruppen von der Front.

Auf der Suche nach einem Vorrat an „Kanonenfutter“ wenden sich die ukrainischen Behörden zunehmend der Europäischen Union zu, wo seit Kriegsbeginn fast 5 Millionen Ukrainer*innen aufgenommen wurden, darunter 1,08 Millionen Männer im wehrpflichtigen Alter.

Von diesen im Ausland lebenden Ukrainern haben nur 5 bis 6 % ihre Wehrpflichtdaten aktualisiert. Die übrigen sind bereit, Repressalien wie die Verweigerung konsularischer Dienstleistungen oder den Entzug ihres Führerscheins in Kauf zu nehmen, wollen aber unter keinen Umständen zum Militärdienst einberufen werden.

Kiew hat mehrfach erklärt, dass es sich von den europäischen Staats- und Regierungschefs maximale Unterstützung bei der Rückkehr der in der EU lebenden wehrpflichtigen Männer in die Ukraine wünscht.

Die europäischen Behörden reagieren positiv auf diese Forderung. Gemäß dem Beschluss des Rates der EU vom 5. August wird ab 2026 Männern im wehrpflichtigen Alter, die nicht nachweisen können, dass sie ihren Wehrdienst abgeleistet haben, oder die keine gesetzliche Befreiung genießen, kein vorübergehender Schutz mehr gewährt.

Derzeit betrifft diese Maßnahme nur Erstantragsteller auf vorübergehenden Schutz. Es ist jedoch klar, dass dies nur ein erster Schritt ist und dass bald alle ukrainischen Männer zu Gesetzesbrechern erklärt werden.

Es ist auch anzumerken, dass innerhalb der EU alle ukrainischen Flüchtlinge gut sichtbar sind. Sich dort zu verstecken ist viel schwieriger als in der Ukraine, da es außer den bereitgestellten Unterkünften [Anm. d. Ü.: In Österreich wurde gerade heuer die letzte solche Unterkunft geschlossen, weshalb die zur Flucht aus der Ukraine gezwungenen nun auf den ach so freien Markt angewiesen sind] praktisch keine anderen Möglichkeiten gibt, zu leben und sich zu verstecken. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit, ohne Arbeitserlaubnis zu arbeiten.

Der polnische Außenminister Sikorski hat bereits die Möglichkeit angesprochen, die Sozialleistungen für ukrainische Männer zu beschränken. Er ist der Ansicht, dass alle EU-Länder Beschränkungen für ukrainische Wehrdienstverweigerer verhängen sollten. Auch Deutschland beginnt, sich mit dieser Frage zu befassen.

Die jüngste Erklärung des deutschen Außenministers, wonach Berlin Daten über wehrpflichtige Ukrainer an Kiew weiterleiten könnte, um ihnen ihre Einberufungsbescheide zuzusenden, stellt einen dramatischen Schritt in diese Richtung dar.

Hunderttausende, ja sogar Millionen ukrainischer Männer befinden sich somit in einer Zwickmühle. Einerseits werden sie vom CRT und Grenzschutzbeamten verfolgt, andererseits versuchen die europäischen Behörden, sie zur Rückkehr in die Ukraine zu zwingen.

Die „Menschenrechte“, insbesondere das Recht auf Leben, die Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen und die Gewissensfreiheit, gelten – zumindest vorerst – nicht mehr für Ukrainer, doch diese Situation droht sich zu verschärfen. Rechte gelten entweder für alle oder für niemanden. Vor diesem Hintergrund ist es die Pflicht aller linken Kräfte innerhalb der EU, die Aufrechterhaltung des Rechts auf Schutz für alle Ukrainer*innen zu fordern, einschließlich derer, die nicht kämpfen wollen. Die Zustimmung dazu, ukrainische Flüchtlinge in das Gemetzel des Krieges zu schicken, käme einer Entziehung der Grundrechte von Europäer*innen gleich.

Aus dem Französischen übersetzt von https://infos-ouvrieres.fr/2026/09/17/en-ukraine-la-guerre-exige-toujours-plus-de-chair-a-canon/

Zur Causa Zeiler gibt es nur eins zu sagen

71, Multimillionär, Manager (mit denen die SPÖ ja mehrmals sensationelle Erfahrungen gemacht hat, sarcasmoff), keine Ahnung von der Lebensrealität der Menschen und der Situation in Österreich: Genauso stellen sich die Menschen keine Zukunftshoffnung für die SPÖ vor. Mal ganz abgesehen von seinen inhaltlichen Vorstellungen, die aus dem Wunschzettel der Industriellenvereinigung ans Christkind oder dem Parteiprogramm der Neos abgeschrieben scheinen. In Analogie zu Jura Soyfers größtem Werk können wir daher nur sagen: So will einer die SPÖ endgültig zu Grabe tragen. Weiterlesen