Ganz groß schafft es Anna Seghers, die Ereignisse vor, während und nach dem Februar 1934 in Österreich – also die Zerschlagung der organisierten Arbeiter*innenbewegung durch den sog. Austrofaschismus – romanhaft darzustellen. Und das sowohl an zwei Brennpunkten in Wien – dem Karl-Marx- und dem Schlingerhof – als auch in Linz, der Steiermark und auf dem flachen Land. Und sie versucht auch noch, die Motivation der anderen Seite, also jener, die sich dem Kapital angedient hatten, herauszuarbeiten, was ihr nicht so ganz gelingen mag. Das soll nicht weiter verwundern. Schließlich würde wohl jede*r von uns daran scheitern, die inneren Vorgäne jener einfühlsam nachzuvollziehen, die so ganz anders sind als wir. Weiterlesen
Unterstützung der Hafenarbeiter*innen des Hafens von Piräus
Wir veröffentlichen hier die Übersetzung eines Kommuniqué des nationalen Verbandes der Häfen und Docks und der Hafenindustrie (Häfen und Umschlag), der Binnenschifffahrt, des Eisenbahnumschlags, der Reinigungsunternehmen und der damit verbundenen Dienstleistungen, des Seefischhandels und des Pökelns, der Brennstoffverteilung und des Brennstoffhandels sowie der Jachthäfen unter dem o.g. Titel anlässlich deren Weigerung Rüstungsgüter zu verladen. Weiterlesen
Österreich: Über 70 Milliarden für Aufrüstung in nur 10 Jahren
Und das auf Basis von Zahlen, die zwei Jahre alt sind. Wie viele Milliarden mehr werden es wohl aktuell sein? Milliarden, die bei unseren Pensionen, unserer Gesundheitsversorgung und Bildung, den Löhnen, dem Kampf gegen die Klimakatastrophe und vielem mehr fehlen.
Krieg und Frieden: Geht es noch dümmer?
Wir können dem großen Sartre nur vollkommen zustimmen, wenn er der Meinung ist, dass der von der Grundidee her von Platon geprägte berüchtigte Satz „Si vis pacem para bellum“(„Wenn du (den) Frieden willst, bereite (den) Krieg vor.“) nicht dümmer sein könnte. Leider tragen diesen heute wieder viel zu viele Politiker*innen auf den Lippen.
Guillaume Martin (2022): Die Gesellschaft des Pelotons
Manchmal gehen Bücher seltsame Wege. So auch dieses, von dem ich eigentlich nicht weiß, warum es zu mir gekommen ist, außer halt, dass ich Radrennen mag. Weiterlesen
Iranische Schriftsteller*innen gegen das dortige Regime und Israels Krieg
Der Verband der Schriftsteller*innen des Iran bringt deutlich zum Ausdruck, was uns die Geschichte immer wieder gelehrt hat: Ein Krieg stärkt fast immer das jeweilige Regime. Ein Krieg hilft dabei, die Opposition zu unterdrücken. Und genau das hat Israels Regierung getan, auch wenn wir dessen Regime nicht für faschistisch halten. Die Mullahs sagen dafür Danke!
Ist es wirklich schlecht, sich an den Frieden zu klammern?
Auf seine Art war Eisenhower ehrlicher als viele heutige Politiker*innen. Wir hingegen sollten deren Lügen nicht glauben und sehr genau überlegen, ob die Welt, die sie wollen, der permanente Krieg, den auch Eisenhower beschwor, wirklich die ist, in der wir leben wollen, oder ob es nicht besser wäre, deren Ursachen zu bekämpfen statt unserer Brüder und Schwestern in anderen Ländern: Kapitalismus, Nation und Nationalstaat.
Antifaschismus muss auch Praxis sein
Der Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen, Opfer des Faschismus und aktiver AntifaschistInnen hat unseren Aktivisten Axel Magnus darum gebeten, einen Text über die Demo der Offensive gegen Rechts (OGR) gegen den sog. Akademikerball 2025 für die Mitglieder des Bundes zu verfassen. Dieser wurde in der Ausgabe 04-05-06/2025 von „Der sozialdemokratische Kämpfer“ auf Seite 4 abgedruckt. Wir verhöffentlichen diesen hier gerne, damit auch jene, die diese lesenswerte Zeitschrift nicht abonniert haben, nachvollziehen können, warum es solange notwendig ist, gegen dieses internationale rechtsextreme Vernetzungstreffen auf die Straße zu gehen, bis dieses ebenso Geschichte ist, wie seine geistigen Väter.
Nie vergessen, was Sache ist!
Muss uns wirklich ein französischer Schriftsteller, der vor über 100 Jahren gestorben ist, daran erinnern, wem Kriege in Wirklichkeit dienen und wer tatsächlich dafür geopfert wird? Weiterlesen
Wundert uns noch was, wenn wer so über die Menschen in Gaza denkt?
Tiere, Monster? Wundert da noch wen die unmenschliche Sprache, die „neutralisiert“ statt getötet verwendet? Weiterlesen
Aufwiderstand on Social Media