Wir brauchen aktive Teilnahme am Kampf gegen den Krieg und alles, was zum Krieg führt

Unbestreitbar war Albert Einstein einer der größten Denker unseres Zeitalters. Daher ist es mehr als nur vielsagend, dass wir zwar in Physik und Geschichte über seinen Beitrag zur Wissenschaft lernen, seine gesellschaftspolitischen Ansichten allerdings schamhaft verschwiegen werden. So wie auch diese, obwohl er durch seinen Beitrag zum Bau der Atombombe ganz genau wusste, wovon er spricht. Weiterlesen

NEIN zur Deregulierung! NEIN zur Automatisierung! Häfen für den Frieden – Arbeitsplätze mit Würde

Wir veröffentlichen hier die Übersetzung des Aufrufs zahlreicher Gewerkschaften von Hafenarbeiter*innen im Mittelmeerraum für einen Aktionstag gegen Krieg und Aufrüstung. Dieser sollte unserer Meinung nach auf den gesamten Transportsektor ausgeweitet werden und folglich von allen Gewerkschaften in diesem Bereich zum Vorbild genommen werden.

Internationaler Aktionstag der Hafenarbeiter*innen gegen Krieg und Militarisierung am 30. Oktober 2026

Im Anschluss an das dritte internationale Treffen der Gewerkschaften der Hafenarbeiter*innen und Beschäftigten in Häfen aus dem Mittelmeerraum und Europa, das im Mai 2026 in Istanbul stattfand, haben die teilnehmenden Gewerkschaften einen gemeinsamen internationalen Aktionstag am 30. Oktober 2026 ins Leben gerufen.

Streiktransparent in Ancona mit dem Text: "Der Hafen, der sich Kriegen, Aufrüstung und faschistischen Gesetzen widersetzt"Im Mittelpunkt des Treffens stand der Kampf gegen Kriege, Völkermord und militärische Aggression, wobei auch die Herausforderungen für Hafenarbeiter*innen und Beschäftigte in Häfen thematisiert wurden, darunter Löhne, Arbeitsbedingungen, Automatisierungsprojekte sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.

Die teilnehmenden Organisationen – CGT FNPD (Frankreich), ENEDEP (Griechenland), LAB (Baskenland), Liman-İş (Türkei), ODT (Marokko) und USB (Italien), die Arbeiter*innen in mehr als 40 Mittelmeer- und europäischen Häfen vertreten, rufen Hafenarbeiter*innen dazu auf, sich am 30. Oktober 2026 gemeinsam zu mobilisieren.

Diese Mobilisierung basiert auf der Istanbuler Erklärung, die von den teilnehmenden Organisationen einstimmig verabschiedet wurde und nun auch von ORSA Porti aus Gioia Tauro (Italien) uneingeschränkt unterstützt wird, das sich unserem internationalen Netzwerk angeschlossen hat.

Die Erklärung enthält folgende Forderungen:

Ein sofortiges Ende des Völkermords am palästinensischen Volk und die Anerkennung eines unabhängigen palästinensischen Staates, der von der internationalen Gemeinschaft anerkannt wird, innerhalb der Grenzen von 1967 und mit Ostjerusalem als Hauptstadt.

Ein Ende der US-amerikanisch-israelischen Angriffskriege in Westasien und gegen den Iran sowie uneingeschränkte Solidarität mit den Völkern Kubas, Venezuelas und des Sudans, verbunden mit der Unterstützung des Rechts aller Völker auf Widerstand gegen Besatzung und auf Selbstbestimmung.

Häfen dürfen nicht für den Transport von Waffen, Munition, militärischer Ausrüstung oder Truppen genutzt werden, die für Kriegsgebiete bestimmt sind. Sie dürfen weder zu Militärstützpunkten der NATO, der Vereinigten Staaten oder der Europäischen Union werden, noch als Werkzeuge für Reeder*innen und Monopolkonzerne dienen.

Nein zur Kriegswirtschaft, zu staatlichen Aufrüstungsplänen und zum Projekt der Militarisierung von Häfen und strategischer Infrastruktur durch die EU. Öffentliche Mittel müssen zur Deckung der sozialen Bedürfnisse der Menschen eingesetzt werden, nicht zur Finanzierung von Kriegen.

Kollektivverträge müssen reale Lohnerhöhungen, sichere Arbeitsplätze, verkürzte Arbeitszeiten und faire Pensionsregelungen garantieren.

Technologischer Fortschritt, Mechanisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz dürfen nicht dazu genutzt werden, Arbeitsplätze zu vernichten oder die Rechte der Arbeiter*innen zu untergraben. Hafenarbeiter*innen sagen NEIN zur Automatisierung.

Am 30. Oktober werden alle Aktionen im Rahmen eines gemeinsamen internationalen Kampfes gebündelt, um Kriege, Völkermord und die Militarisierung von Häfen in einem äußerst kritischen Moment der Geschichte zu stoppen und gleichzeitig die die Rechte der Arbeiter*innen und bessere Arbeitsbedingungen zu verteidigen. Jede Gewerkschaft wird entsprechend den nationalen Gegebenheiten über die am besten geeignete Form der Mobilisierung entscheiden – ausgehend von Streikmaßnahmen und dem gemeinsamen Engagement, das Verladen von Tod und Zerstörung zu verhindern.

Die unterzeichnenden Gewerkschaften der Istanbul-Erklärung rufen ALLE Gewerkschaften der Hafenarbeiter*innen und Beschäftigten in Häfen dazu auf, sich dieser internationalen Mobilisierung anzuschließen. Wir sind bereit, uns mit organisierten Gruppen von Hafenarbeiter*innen und Beschäftigten in Häfen aus anderen Häfen zu treffen, die daran interessiert sind, Teil dieses gemeinsamen Kampfes zu werden.

CGT FNPD Frankreich
ENEDEP Griechenland
LAB Baskenland
LIMAN-IS Türkei
ODT Marokko
ORSA Porti Italien
USB Italien

Amos Oz: “Erwartest du etwa von ihnen, dass sie sich mit uns freuen und uns alles Gute wünschen?“

Der israelische Schriftsteller Amos Oz beschreibt in seinem autobiografischen Roman „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ wie ihn eine andere Figur des Buches mit dieser Aussage konfrontiert hat, was ihn als jungen, überzeugten Nationalisten  zum Nachdenken brachte und schließlich bei seiner Entwicklung zum Friedensaktivisten zum Schlüsselerlebnis werden sollte.

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Rede auf der Demonstration gegen das „Gedenken“ der faschistischen Identitären am 12.09.2026 in Wien

Wir veröffentlichen hier die Rede unseres Aktivisten Axel Magnus auf der Demonstration der Offensive gegen Rechts gegen das angebliche Gedenken an 1683 der faschistischen Identitären in Wien am 12.09.2026. Weiterlesen

„Auch zum Kampf gegen den inneren Feind sollt ihr dienen!”

Liebknecht analysiert in diesen wenigen Zeilen glasklar, dass jedes Militär immer dazu dient, im Klassenkampf für die Interessen des Kapitals eingesetzt zu werden. In der Praxis bedeutet das, dass die Arbeiter*innenklasse im jeweiligen Land gegen sich selbst kämpfen muss, genauso wie im Krieg gegen jene in anderen Ländern. Letztlich sind es immer unsere Brüder und Schwestern aus der Arbeiter*innenklasse, die in inneren und äußeren Kriegen für die Interessen des Kapitals sterben.

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Die wirklichen Interessen der Menschheit sind solidarisch!

Long is hea – würden viele sagen. Wir kontern mit oid und guad. Und der große Georg Danzer würde singen „traurig oba woa“, dass so viele es vergessen haben. Denn die damals haben schon genau gewusst, warum sie genau das sagen. Schließlich erlebten die meisten von ihnen mehrere Kriege, während viele von uns noch nie einen miterleben mussten und daher dessen Gräuel ignorieren und sich dem neuen grausigen Nationalismus hingeben, selbst wenn sie – wie die deutliche Mehrheit in Österreich – gegen Aufrüstung sind. Weiterlesen

Amos Oz: “Wir haben einen schönen Traum gehabt.”

Der grandiose israelische Schriftsteller und lebenslange Friedensaktivist Amos Oz beschreibt in diesem Zitat, das er den Anfägen des Staates Israel zuordnet, wie die Linken im Land damals eine gemeinsame Zukunft mit den Palästinenser*innen bzw. Araber*innen im Land gestalten wollten. Was für ein himmelhoher Unterschied, zu dem, was tatsächlich geschehen ist, und erst recht zur heutigen Situation unter einer rechten, reaktionären Regierung. Weiterlesen

„Jede Stärkung des Militarismus kommt schließlich reaktionären Bestrebungen zugute.”

Schon erstaunlich, was seinerzeit jene von sich gaben, die sich als liberal bezeichneten: Gegen Militarismus und sogar noch gegen Reaktion. Wenn wir die heutigen sog. Liberalen betrachten, so sind diese in vielen Fragen die Rekation. Ganz zu schweigen vom Militarismus, wenn wir uns nur z.B. den Aufrüstungswahn und die Wünsche nach einer EU-Armee oder gar dem NATO-Beitritt der Neos vor Augen führen. Weiterlesen

Ben Gurion: Wir kamen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollten sie das akzeptieren?

Eigentlich muss dem folgenden Zitat gar nichts mehr hinzugefügt werden. Israels erster Premierminister beschreibt darin einzig die historischen Tatsachen. Wer allerdings die Aussagen heutiger israelischer Politiker*innen damit vergleicht, wird höchst erstaunt sein, wie ehrlich Ben Gurion im Vergleich zu diesen war. Vielleicht, weil er sich nicht nur als Zionist, sondern auch als Sozialist sah? Weiterlesen

Sozialdemokrat*innen ohne sozialistische Gesinnung geraten auf Abwege

Der Antifaschist, Widerstandskämpfer, Gewerkschafter und vor allem auch echte Sozialdemokrat Josef Hindels wird von vielen gerne als bedeutender Theoretiker zitiert. Doch leider vergessen die meisten von ihnen, um was es ihm wirklich gegangen ist. Gerade heute sollte diese Aussage um so mehr beachtet werden. Weiterlesen