Endlich wieder wirklich neutral werden!

Im Jahr 2023 erfolgten laut Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch die Verteidigungsministerin 4.584 ausländische Militärtransporte durch Österreich sowie 6.245 Überflüge ausländischer Militärflugzeuge durch den österreichischen Luftraum. Weiterlesen

Sozialdemokrat*innen in den USA lehnen Trumps Angriff auf Venezuela aufs Schärfste ab

Ja – es gibt sie: Sozialdemokrat*innen in den USA. Und diese demokratischen Sozialist*innen von Amerika (DSA) haben sich diese politische Zuschreibung im Gegensatz zu vielen Parteien, die diesen Begriff für sich reklamieren, dessen Bedeutung aber längst ignorieren und in der Praxis bürgerliche Politik machen, tatsächlich verdient. Das zeigt auch der folgende Text gut, den wir genau aus diesem Grund für euch übersetzt haben. Genau diese politische Klarheit im Kampf gegen kapitalistische Interessen ist auch die Ursache dafür, dass diese Partei wächst und bei Wahlen zunehmend Erfolge erringen kann, wie die Wahl eines der ihren zum Bürgermeister von New York belegt. Weiterlesen

Wo wird Trump den nächsten Krieg beginnen?

Viele von uns sind über die Drohungen Trumps gegen Grönland genauso erschüttert wie wegen seines militärischen Angriffs auf Venezuala. Der US-Imperialismus war im Gegensatz zu vielen anderen eigentlich nie vorwiegend wirtschaftlich ausgerichtet, sondern hat immer wieder auch auf System Change durch Gewalt gesetzt wie zahlreiche „militärische Spezialoperationen“ in halb Lateinamerika (am bekanntesten der Putsch in Chile 1973) bis hin zum letztjährigen Angriff auf den Iran, der das Regime der Mullahs zeitweilig stärkte, beweisen. Und jetzt bringt Trump ein historisch einmaliges Aufrüstungsprogramm auf Schiene. Wozu wohl?

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Aufruf zu einem koordinierten internationalen Aktionstag in Häfen gegen Krieg und Aufrüstung

Der folgende Aufruf wurde von mehreren Gewerkschaften von Hafenarbeiter*innen verfasst, um ein klares Zeichen gegen den Übergang zur Kriegswirtschaft zu setzen und den Kampf gegen den Aufrüstungswahn auf eine neue Ebene zu heben. Wir meinen, dass dieser ein Vorbild dafür ist, wie alle Gewerkschaften, die die Vertretung von uns als Arbeiter*innenklasse ernst nehmen, agieren müssen. Daher haben wir diesen für euch übersetzt und veröffentlichen ihn hier, um zu zeigen, für was wir alle in unseren Gewerkschaften eintreten sollten.
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Geld von den Reichen statt Sozialabbau in Wien (Rede auf der Demo gegen Sozialabbau in Wien am 16.12.2025)

Am 16.12.2025 waren in Wien 4-5.000 Menschen trotz klimatischer und wegen sozialer und politischer Eiseskälte auf der Straße, um beim Rathaus die klare Botschaft zu hinterlassen, dass Wien gegen das Budget des sozialen und kulturellen Kahlschlags seiner Stadtregierung ist. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir als Teil des Bündnisses SoWi_So (Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau) dabei waren. Axel Magnus hat dabei in unserem Namen erklärt, warum Wien statt zu sparen das Geld dort holen muss, wo es genug davon gibt: In Form einer Leerstandsabgabe, eines Umwidmungszuschlags für Spekulation mit Grund und Boden sowie einer Citymaut zum Beispiel. Weiterlesen

Die Ausbeuter*innen bedanken sich bei der Stadtregierung für das Wiener Budget

Das Wiener Budget liest sich wie der feuchte Traum von Neoliberalen oder gar Libertären. Die breite Masse wird durch Gebühren- und Preiserhöhungen ebenso belastet wie durch radikale Einschnitte bei Gesundheit, Pflege, Sozialleistungen, Kultur und Bildung. Gleichzeitig müssen die, die genug haben, die von der Bundes-SPÖ so gerne genannten breiten Schultern also, keinen Cent beitragen. Vollkommen unverständlich ist, dass die SPÖ in Wien macht, was diese in zahlreichen anderen Bundesländern zurecht bekämpft. Kein Wunder also, dass die Gstopften sich jubelnd für dieses Budget in ihrem Interesse bedanken. Weiterlesen

Demo gegen Budgetbeschluss im Wiener Gemeinderat

Für uns als Sozialdemokrat*innen und Gewerkschafter*innen ist das für 2026 geplante Wiener Budget absolut inakzeptabel. Wir sind vielmehr der Meinung, dass dieses bekämpft und die Wiener Stadregierung gestoppt werden muss, wenn sie ein Budget durchpeitschen will, dass allen sozialdemokratischen Grundwerten widerspricht. Warum das so ist, erklärt der hier von uns veröffentlichte Hintergtrundtext für die Medien für die Demo am 16.12. um 17 Uhr des Bündnisses „Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau“, dessen Teil wir sind, vom Platz der Menschenrechte sehr gut. Weiterlesen

Pressefreiheit? Nicht in Gaza!

Jeder Krieg fordert sog. Kollateralschäden, also z.B. Zivilist*innen, die angeblich eigentlich nicht getötet werden sollen, was aber billigend in Kauf genommen wird und eigentlich ein Kriegsverbrechen ist. Besonders gefährdet, zum Opfer zu werden, sind dabei Journalist*innen. Ob deren Tod wirklich unabsichtlich ist, soll jede*r selbst beurteilen. Denn sie decken oft die eine oder andere Schweinerei kriegsführender Staaten auf. Der gefährlichste Ort für sie ist derzeit Gaza. Weiterlesen

Ist der Aufstieg der FPÖ noch aufzuhalten?

Ist eine Regierung unter Führung der FPÖ unvermeidlich? Nein! Es ist noch möglich, ihren Aufwärtstrend zu bremsen und sogar zu stoppen. Koalitionen von immer mehr und mehr Parteien mit immer unvereinbareren Programmen werden das allerdings nicht schaffen. Im Gegenteil – diese politische Unklarheit macht es der FPÖ mit ihren unzweideutigen Positionen noch leichter. Was es wirklich braucht, ist eine Arbeiter*innenbewegung, die endlich wieder ins Tun kommt, statt wie das Kaninchen auf die Schlange zu starren und ihre Hoffnungen auf Koalitionen mit bürgerlichen Parteien zu setzen. Weiterlesen

Solidarischer Widerstand gegen Sozialabbau: Aufruf zur Demonstration gegen den Beschluss des Budgets im Wiener Gemeinderat

Datum: 16.12.2025, 17 Uhr
Beginn: Platz der Menschenrechte
Schlusskundgebung: ab 18 Uhr beim Rathaus auf der Seite der Lichtenfelsgasse Weiterlesen