DGB erinnert mit Beschluss daran, dass es die Arbeiter*innenklasse ist, die besonders unter Krieg und Militarisierung leidet

Auf Druck aus der Basis hat der Vorstand des DGB bei dessen Kongress im heurigen Mai doch noch einen Initiativantrag eingebracht, der sich mit Aufrüstung und Militarisierung beschäftigt sowie jedenfalls die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland ablehnt. Auch wenn uns viele Formulierungen des Antrages zu uneindeutig sind, zeigt dieses Zitat doch, was auch im ÖGB möglich wäre, wenn wir wir als Gewerkschafter*innen kollektiv klar sagen, was wir uns von diesem erwarten.

„Für den DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften bleibt es bei dem in unserer eigenen Geschichte begründeten Auftrag, unermüdlich daran erinnern, dass immer die abhängig Beschäftigten und ihre Familien besonders unter Krieg und Militarisierung sowie deren sozialen und wirtschaftlichen Folgen zu leiden hatten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Uns eint als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter deshalb der unbedingte Wille, als Teil einer starken und breit aufgestellten Friedensbewegung einen wirksamen Beitrag zu einer Welt ohne Krieg zu leisten.” Beschluss des DGB-Kongresses im Mai 2026

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