SPÖ-Schieder: “Demokratie lässt sich nicht herbeibomben”

Tatsächlich gibt es auch an der Spitze der SPÖ und nicht nur in weiten Teilen der Basis wen, dem klar ist, dass Sozialdemokratie und Krieg nicht vereinbar sind. Wer Sozialdemokrat*in ist, tut alles, um zu verhindern, dass jemals wieder Arbeiter*innen Arbeiter*innen im Interesse des Kapitals ermorden müssen. Denn das ist die eigentliche Botschaft der Aussage von Andi Schieder. Es gibt also auch in der SPÖ noch eine Chance, dass diese wieder sozialdemokratisch wird. Weiterlesen

Die Position der spanischen Regierung lautet: Nein zum Krieg

Einst war  allen klar, dass Sozialdemokratie, Aufrüstung, Kriegstreiberei und selbst ein stehendes Heer unvereinbar sind. Heute glauben manche, dass das Unvereinbare doch vereinbar wäre. Dem ist nicht so. Wer Sozialdemokrat*in ist, ist auch Internationalist*in und tut alles, um zu verhindern, dass jemals wieder Arbeiter*innen Arbeiter*innen im Interesse der Nation des Kapitals ermorden müssen. Im Gegensatz zu den meisten anderen hat Spaniens Ministerpräsident das erkannt und damit dafür gesorgt, dass seine Partei einen wichtigen Schritt gemacht hat, um wieder sozialdemokratisch zu werden. Weiterlesen

IG-Metall-Vertrauensleute bei Ford gegen Umbau zur Kriegswirtschaft

Die Vertrauensleute der IG Metall bei den Ford-Werke Köln haben am 24. Januar 2026 die Erklärung „Nein zur Kriegswirtschaft – Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege!“ verabschiedet. Darin sprechen sie sich klar gegen eine Umstellung ziviler Industrieproduktion auf Rüstungsfertigung aus. Eine Erklärung, der wir uns aus vollen Herzen anschließen können und die wir uns von der gesamten österreichischen Gewerkschaftsbewegung wünschen.

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Gewerkschaften und Krieg: Die italienische Antwort

Wir veröffentlichen hier für euch übersetzt ein Interview mit Giovanni Ceraolo, Mitglied der nationalen Koordinierungsstelle der Hafenarbeiter*innengewerkschaft USB.

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USA: Historische Mobilisierung gegen ICE

Das Vorgehen der US-Einwanderungsbehörde ICE hat die USA mehr erschüttert als alle anderen Ereignisse in den letzten 25 Jahren. Grund genug, sich anzusehen, warum das so ist, aber auch, was wir daraus lernen können. Weiterlesen

Wofür Sozialdemokrat*innen wirklich stehen am Beispiel von Minneapolis

Minneapolis ist zuletzt wegen des mörderischen Vorgehens von Trumps Paramilitärs vom ICE weltweit in die Schlagzeilen geraten. Und auch wegen des mutigen Widerstandes der dortigen Bevölkerung. Doch es gibt einen weiteren Grund, warum wir die Entwicklungen dort genau verfolgen sollten. Dort ist nämlich eine tatsächlich sozialdemokratische Partei (die Democratic Socialists of America) so stark, dass diese sogar die Minderheitenführerin im Stadtrat stellt. Und die sagt tatsächlich, was Sozialdemokrat*innen sagen müssen! Weiterlesen

Internationale Konferenz gegen den Krieg am 20.06.2026 in London

Bereits letztes Jahr hat es ein großes Treffen gegen Krieg und Aufrüstung in Paris gegeben. Heuer gibt es in London eine Nachfolgeveranstaltung. Wir veröffentlichen hier den Aufruf auf Deutsch. Wenn Du Interesse daran hast, diesen Aufruf zu unterstützten oder gar an der Konferenz teilzunehmen – melde dich bei uns. Weiterlesen

Anmerkungen zu den Kollektivvertragsverhandlungen 2026 im Gesundheits- und Sozialbereich

Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft, hat schon verloren. Wenn er oder sie auch darf! Das hat die heurige Kollektivvertragsrunde im Gesundheits- und Sozialbereich einmal mehr eindeutig bewiesen. Denn ohne Demos, Kundgebungen und zwei (Warn-)Streikwellen in hunderten Einrichtungen, ohne die aktive Beteiligung abertausender Kolleg*innen wären die Abschlüsse im SWÖ, bei der Diakonie und in der Caritas noch deutlich niedriger ausgefallen. Andererseits wurde die bereits geplante dreitägige Streikwelle in der Sozialwirtschaft Ende Jänner durch einen vorzeitigen Abschluss von oben abgedreht. Weiterlesen

Trumps neue Weltunordnung oder doch nicht?

Seit Trumps Angriff auf Venezuela am 3. Januar 2025 erfolgen seine Drohungen in immer rascherer Abfolge: Iran, Mexiko, Kolumbien, Kuba, Kanada, Europa und andere sind zum Ziel geworden. Bombardierungen, Sanktionen oder die Erhöhung von Zöllen sind die neue Form der US-Außenpolitik und eigentlich ein Zeichen der Schwäche der USA. Weiterlesen

War Martin Luther King etwa Antikapitalist?

Viele bewundern Martin Luther King für seinen Kampf gegen den staatlichen Rassismus in den USA. Zurecht. Gleichzeitig wissen nur wenige über sein weit darüber hinausgehendes politisches Denken Bescheid, das die Wurzel des Rassismus im Kapitalismus erkannte. Genauso wie jene des Krieges. Zwei Übel eines Systems, die wir selbst heute noch immer ertragen müssen. Aber nur solange dieses System nicht überwunden wurde. Weiterlesen