Einst war allen klar, dass Sozialdemokratie, Aufrüstung, Kriegstreiberei und selbst ein stehendes Heer unvereinbar sind. Heute glauben manche, dass das Unvereinbare doch vereinbar wäre. Dem ist nicht so. Wer Sozialdemokrat*in ist, ist auch Internationalist*in und tut alles, um zu verhindern, dass jemals wieder Arbeiter*innen Arbeiter*innen im Interesse der Nation des Kapitals ermorden müssen. Im Gegensatz zu den meisten anderen hat Spaniens Ministerpräsident das erkannt und damit dafür gesorgt, dass seine Partei einen wichtigen Schritt gemacht hat, um wieder sozialdemokratisch zu werden.
![So geht Sozialdemokratie & Krieg "Vor dreiundzwanzig Jahren hat uns eine andere US-Regierung in einen Krieg im Nahen Osten geführt [...], theoretisch [...] um die weltweite Sicherheit zu gewährleisten. Rückblickend betrachtet hatte er jedoch das Gegenteil bewirkt. Die Position der spanischen Regierung lautet: Nein zum Krieg." Spaniens Ministerpräsident Sánchez über den Krieg im Iran (eigene Übersetzung)](https://aufwiderstand.at/wp-content/uploads/2026/03/Meme_Spanien-Krieg-300x300.png)
Hier noch der vollständige Text, des von uns auszugsweise veröffentlichten Zitats:
„Vor dreiundzwanzig Jahren hat uns eine andere US-Regierung in einen Krieg im Nahen Osten geführt. Ein Krieg, der theoretisch, wie damals gesagt wurde, geführt wurde, um Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen zu vernichten, Demokratie einzuführen und die weltweite Sicherheit zu gewährleisten.
Rückblickend betrachtet hatte er jedoch das Gegenteil bewirkt. Er löste die größte Welle der Unsicherheit aus, die unser Kontinent seit dem Fall der Berliner Mauer erlebt hat.
Der Krieg im Irak führte zu einem drastischen Anstieg des dschihadistischen Terrorismus, einer schweren Migrationskrise im östlichen Mittelmeerraum und einem allgemeinen Anstieg der Energiepreise.
Die Position der spanischen Regierung lautet: Nein zum Krieg.„
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