IG-Metall-Vertrauensleute bei Ford gegen Umbau zur Kriegswirtschaft

Die Vertrauensleute der IG Metall bei den Ford-Werke Köln haben am 24. Januar 2026 die Erklärung „Nein zur Kriegswirtschaft – Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege!“ verabschiedet. Darin sprechen sie sich klar gegen eine Umstellung ziviler Industrieproduktion auf Rüstungsfertigung aus. Eine Erklärung, der wir uns aus vollen Herzen anschließen können und die wir uns von der gesamten österreichischen Gewerkschaftsbewegung wünschen.

Kritisiert wird insbesondere, dass die Arbeitsplatzsorgen in der Autoindustrie genutzt würden, um Aufrüstungspläne voranzutreiben. Die Vertrauensleute warnen vor möglichen Einschränkungen des Streikrechts und vor Zwangsverpflichtungen. Aufrüstung sichere keinen Frieden, sondern bereite Kriege vor, heißt es in der Erklärung.

Darin betonen sie: „Aufrüstung und Kriegswirtschaft sind gegen die Interessen der Kolleginnen und Kollegen und unserer Familien und widersprechen unseren gewerkschaftlichen Zielen. Unterstreichen wir unsere Losung ‚Kampf um jeden Arbeitsplatz!‘ und setzen wir uns aktiv für unser Ziel ‚Frieden, Abrüstung und Völkerverständigung‘ ein.

Abschließend rufen sie Vorstand und Mitglieder der IG Metall dazu auf, sich gegen einen Umbau zur Kriegswirtschaft zu positionieren und für Frieden und Abrüstung einzutreten.

Auf ihrer Mitgliederversammlung am 24. Januar 2026 verabschiedeten die Gewerkschaftsvertreter*innen der IG Metall im Ford-Werk Köln eine Erklärung mit dem Titel: „Nein zur Kriegswirtschaft – Wir opfern unsere Kinder nicht für den Krieg!“

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