Niemand wundert sich, dass viel zu wenige im Sozial- und Gesundheitsbereich arbeiten wollen

Seit Jahren hören wir, dass viel zu wenige Menschen im Sozial- und Gesundheitsbereich, der Pflege, der Elementarpädagogik arbeiten (wollen). In Anbetracht der Arbeitsbedingungen kein Wunder. Erst recht, wenn viel zu viele Kolleg*innen in der Branche unfreiwillig Teilzeit arbeiten müssen. Und dann noch ihre Stundenlöhne stagnieren wie schon von 2018 bis 2022. Infolge des gegenwärtigen sozialen Kahlschlags wird sich der von der Politik herbeigeführte Personalmangel also noch weiter verschärfen.

Denn aktuell sinken die Reallöhne statt wie in der letzten Periode ’nur‘ zu stagnieren. Die Analyse des nächsten 4-Jahres-Zeitraums durch die Statistik Austria, von der auch diese Daten stammen, wird das beweisen. Allen, die z.B. auf Pflege oder Gesundheitsleistungen angewiesen sind, kann also nur empfohlen werden, schnellstmöglich reich zu werden. Oder, was deutlich realistischer ist, gemeinsam mit uns und vielen anderen so lange gegen den sozialen Kahlschlag der neoliberalen Politik zu kämpfen, bis endlich wieder das finanziert wird, was wir wirklich brauchen, statt Bullshit, der die Profite der Konzerne sichert und auf uns sch…!

Niemand wundert sich, dass viel zu wenige Menschen im Sozial- und Gesundheitsbereich arbeiten wollen Entwicklung der Reallöhne (brutto pro Stunde) 2018-2022 nach ausgewählten Branchen. Neuere Zahlen werden wohl noch schlechter ausfallen. * Bergbau (ÖNACE B) +4,8% * sonstige Dienstleistungen (ÖNACE S) +3,5% * technische Dienstleistungen (ÖNACE M) +3% * Gesundheits- und Sozialwesen (ÖNACE Q) -0,0%

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